Franz Juchem
Seit Generationen ist unsere Familie eng mit der Landwirtschaft verbunden. Die Eltern des Gründerpaares Franz und Agnes Juchem waren Bauern. Als dritter Sohn war aber an eine bäuerliche Laufbahn für Franz Juchem nicht zu denken. Er gründete sein eigenes Unternehmen, das noch heute seinen Namen trägt - einen Landhandel mit angeschlossener Mühle. Seit der Gründung sind wir ein verlässlicher Partner für die Landwirtschaft. Anfangs über den Handel mit Saatgut und Düngemittel, seit den 1950er-Jahren über die Herstellung von Mischfutter.
Die Bedeutung von Juchem für die Landwirtschaft ist aber nicht nur durch den Verkauf von Mischfutter geprägt, sondern auch durch den Ankauf von Getreide. 150.000 Tonnen verarbeiten die Werke der Juchem-Gruppe im Jahr, das entspricht ungefähr der saarländischen Getreideernte. So ist die Geschäftsbeziehung von einem gegenseitigen Geben und Nehmen geprägt - und von Vertrauen.
Dadurch ergibt sich ein perfekter Kreislauf. An der Saar geerntetes Getreide wird nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf die Erfordernisse einer modernen Tierernährung in die Rezepturen eingemischt und fließt so zu einem großen Teil zurück in den Trog. Dieses regionale Zusammenspiel trägt dazu bei, dass Milch, Butter, Eier und Fleisch von saarländischen Höfen wettbewerbsfähig angeboten werden können.
Mehr denn je steht auch die heimische Landwirtschaft mit ihren Produkten in weltweitem Wettbewerb. Dadurch ist der Landwirt gezwungen, die erzeugten Lebensmittel möglichst günstig zu produzieren. Die Leistungssteigerungen in der Landwirtschaft wären ohne industriell hergestelltes Mischfutter nicht möglich. So stieg die durchschnittliche Milchleistung einer Kuh von 6.000 Liter 1960 auf über 8.000 Liter. Legte früher ein Huhn pro Jahr etwa 280 Eier, so sind es heute ca. 315 Eier.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, durch stetige Weiterentwicklung unseren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft zu leisten, um für beide Seiten eine sichere Zukunft zu schaffen.




